Translater:


Was ist Rechtspopulismus?

Ist die AfD rechtspopulistisch?
Missbrauchen die Medien den Kampfbegriff?

 

Die weitgehend gleichgeschalteten Medien und Parteien in Deutschland sind nicht zimperlich, wenn es darum geht, unliebsame Konkurrenz als "rechtspopulistisch" abzustempeln.

Wenn zum Beispiel von der AfD (Alternative für Deutschland) die Rede ist, wird fast immer nur von der "rechtspopulistischen" AfD gesprochen. Das diffamierende Adjektiv wird also schon fast automatisch dem Parteikürzel vorangestellt, so als ob es ein zusammengehörender, fest verankerter Begriff wäre.
Derartige infame Unterstellungen nutzte bereits das Naziregime für seine Gehirnwäsche. Es denen gleichzutun scheint mir mehr als erbärmlich.

 

Man spricht doch auch nicht von der linkspopulistischen SPD
Nach dem gleichen Muster der Vorverurteilung könnte man genauso gut bei Erwähnung der SPD jedesmal das Wort "linkspopulistische" voranstellen. Aber das kommt niemanden in den Sinn, bei den etablierten Parteien achtet man die Regeln der Fairness und des Anstandes.

 


Deutschland soll bunt sein - nicht braun (braun gilt allgemein als Schimpfwort für deutsch). Wer nationale Interessen berücksichtigt wissen will (wie es in allen anderen Staaten der Welt ganz selbstverständlich ist), gilt hierzulande bereits als rechtsradikal.

 

Was bedeutet eigentlich "Populismus"?
Eine populistische Politik ist grundsätzlich betrachtet nichts Verwerfliches. Zeugt sie doch von einer gewissen Volks- und Bürgernähe. Eine parlamentarische Demokratie wie die unsrige baut schließlich darauf, dass die Volksvertreter die Interessen der Wähler achten.

In eine Schieflage gerät der Populismus nur, wenn er mit der Verdummung der Menschen einhergeht. Wer zum Beispiel im Wahlkampf höhere Konzern-, Reichen-, Vermögens- und Spitzensteuern verlangt, weiß den Großteil der von dieser Maßnahme nicht betroffenen Bevölkerung hinter sich.
Doch die suggerierte Umverteilungspolitik ist in einer globalisierten Welt zum Scheitern verurteilt. Werden Goldesel zu sehr abgemolken, wechseln sie einfach den Standort. Der französische Präsident Hollande hat diesen einfachen Mechanismus inzwischen auch verstanden.
Ein echter Populismus baut also auf die Unwissenheit und Gedankenlosigkeit der breiten Masse.

 

Was aber nun ist Rechtspopulismus?
Der Linkspopulismus äußert sich also in der Regel in Form von sozialen Wahlversprechen (mehr Kindergeld, mehr Kitas, höhere Sozialhilfen usw.), wobei über die Gegenfinanzierung entweder gar nicht gesprochen oder aber den Besserverdienern, Reichen und Konzernen aufgebrummt wird (was meistens so nicht funktionieren kann).

Der Rechtspopulismus dagegen baut auf das Nationalbewusstsein der Bürger (das in Deutschland aber weitgehend ausgerottet wurde). Ein Rechtspopulismus läge vor, wenn zum Beispiel Ausländer oder ethnische Minderheiten ungerechtfertigt verunglimpft würden oder bei jeder Gelegenheit über Gebühr an den Nationalstolz apelliert würde.
Mit primitiven rechtspopulistischen Parolen, die auf die niederen Instinkte Unbedarfter oder geistig Minderbemittelter abzielen, sind in Deutschland aber keine Blumentöpfe und erst recht keine Wahlen zu gewinnen. Deshalb sind die meisten Vorwürfe in dieser Richtung haltlos und unverschämt.

 

Ist eine Partei, die den Euro ablehnt, wirklich rechtspopulistisch?
Es ist der reinste Hohn, einer Partei einen Rechtspopulismus anzuhängen, bloß weil sie eine absurde Gemeinschaftswährung wie den Euro ablehnt.
Schon vor Einführung des Euro haben unabhängige Experten vor dem abenteuerlichen Experiment gewarnt, weil eine Gemeinschaftswährung in einem inhomogenen Wirtschaftsraum nicht funktionieren kann.

Man kann einer Partei doch keinen Rechtspopulismus unterstellen, weil sie ökonomischen Sachverstand zeigt und eine sich anbahnende Katastrophe verhindern möchte!
Viele EU-Staaten haben sich bis heute strikt geweigert, den Euro einzuführen. Sind diese Staaten alle rechtspopulistisch orientiert? Ebenso wie alle anderen Staaten in der Welt, die keine Anstalten machen, Gemeinschaftswährungen zu gründen?

 

Wäre eine EU-kritische Partei rechtspopulistisch?
Ich kenne nicht das genaue Parteiprogramm der AfD (bin schließlich auch kein Parteimitglied), aber ich vermute, dass die AfD die Europäische Union weit kritischer beurteilt als die etablierten Parteien im Bundestag.

Aber ist diese andere Einstellung zum Brüsseler Oberkommando wirklich so absonderlich und verachtenswert? Sind alle Staaten, die sich keiner übergeordneten, bürokratischen Transferunion anschließen, hoffnungslos rechtspopulistisch?
Ich halte derlei Unterstellungen für infam und volksverhetzend. Man kann doch nicht anderen Völkern einen Rechtspopulismus vorwerfen, nur weil sie die Handlungsfähigkeit und Souveränität ihres Staates erhalten wollen.

Und was ist nun mit Großbritannien? Sind die Konservativen verkappte Nationalisten und Rechtspopulisten? Weil sie es wagen, die vermeintlichen Vorzüge der EU infrage zu stellen und für 2016 einen Volksentscheid über den Verbleib in der EU anstreben?

 

Die Begrenzung der Zuwanderung - ein rechtspopulistisches Ansinnen?
Gut 20 Prozent der in Deutschland lebenden Menschen (und bereits 33 % der Grundschüler) haben einen Migrationshintergrund. Gibt es überhaupt dichtbesiedelte Staaten dieser Größenordnung, die eine höhere Quote aufweisen? Für die Integration der Zuwanderer wird viel getan, die Akzeptanz und Toleranz der deutschen Bevölkerung ist insgesamt betrachtet beispielhaft.

Nun gibt es aber lautstarke Lobbyisten, denen das alles nicht genug ist und die Deutschland unbedingt zum Einwanderungsland erklären wollen. Um ihr Ziel zu erreichen, leugnen sie die seit über 30 Jahren anhaltende Massenarbeitslosigkeit (Deutschland hat ein Erwerbstätigenpotential von knapp 50 Millionen Menschen, aber nur 30 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte). Statt diese Schieflage einzugestehen proklamieren sie dreist den Fachkräftemangel und beschwören die demografische Katastrophe (Deutschland stirbt aus).

Wenn nun eine Partei sich dafür einsetzt, die künftige Zuwanderung zu begrenzen (bis die hier lebenden Ausländer sich besser integriert haben) - darf man aus dieser Haltung eine Ausländerfeindlichkeit oder einen Rechtspopulismus ableiten?

 

Ja, auch in der AfD gibt es schwarze Schafe!
Jede Partei kämpft mit dem Problem der linken und rechten Ränder. In der SPD, der CDU, der FDP, bei den Grünen und sogar bei den Linken gibt es linke und rechte Flügel. Das Spektrum in einer Partei ist zwangsläufig breit gefächert, die Menschen sind nun einmal nicht geklont, jeder Mensch hat seine eigenen Erfahrungen und nicht jeder kann die Parteimitte repräsentieren.

Bezüglich der AfD aber wird permanent versucht, das Image der Partei durch die zahlenmäßig bedeutungslosen rechten Randerscheinungen zu sabotieren. Die Ausnahmen werden wider besseren Wissens als AfD-typisch dargestellt. So kommt es dann, dass ein Herr Höcke (der ganz bestimmt nicht die eigentlichen Ziele der AfD verkörpert) bevorzugt im Fernsehen vorgeführt wird, ebenso wie die kleine Schar seiner Gesinnungsgenossen. Das wäre etwa so, als würde man Thilo Sarrazin zur Symbolfigur der SPD erheben.

Die meisten AfD-Anhänger waren einst brave Wähler der SPD oder der CDU. Und nun, da sie die selbstherrliche Politik dieser "Volksparteien" nicht mehr mittragen, werden sie beleidigt, eingeschüchtert und diskriminiert. Weil sie angeblich den "rechten Rattenfängern" auf den Leim gehen.
Wer die deutschfeindliche Gesinnungspolitik nicht mehr ertragen kann (von dem angezüchtetem Schuldkomplex, der Entnationalisierung, der EU-Tranfer-Schuldenunion, der Euro-Billiggeldschwemme, dem Freihandelswahn und der Völkerwanderungs-Willkommenskultur genug hat), wird ausgebuht, verhöhnt und als Dumpfbacke verunglimpft.

Dabei wurden doch alle Bundespolitiker per Eid verpflichtet, sich für das Wohl des deutschen Volkes einzusetzen. Hat dieser Amtseid heute keine Bedeutung mehr? Oder meint man gar, es handele sich dabei um eine frei definierbare, leere Floskel (weil sich eine antinationale bzw. staatsfeindliche Politik juristisch eh kaum nachweisen lässt)?

Im internationalen Frühschoppen vom 24. Januar 2016 beklagte die polnische Journalistin die deutsche Neurose (Merkel-Deutschland fühle sich berufen, den Euro retten zu müssen, die Flüchtlinge retten zu müssen und die Demokratie retten zu müssen). Ich denke, mit dieser Einschätzung liegt sie gar nicht mal so falsch.

 

Darf es rechts von der CDU eine Partei geben?
Folgt man dem Mainstream aus Politik & Medien, so scheint eine Partei rechts der CDU absolut illegitim zu sein.
Es ist schon erstaunlich, wie führende Köpfe, die Galionsfiguren unserer Meinungsbildungsmaschinerie, sich immer wieder auf die Verteidigung der Menschenrechte berufen, im gleichen Atemzug aber die Vertreter und Anhänger der AfD mit Hass und Hetze überschütten.
Gelten für alle, die der AfD nahestehen, keine Menschenrechte mehr? Ist es so, habe ich das richtig verstanden?

Darf man diesen "bösen" Menschen auch alle Schändlichkeiten andichten ("die wollen sogar auf Flüchtlinge schießen lassen")?
Darf man der AfD unterstellen, sie böte gar
keine Alternativen (weil es angeblich keine gibt)? Darf man wieder und wieder suggerieren, wer "einfache" Lösungen verspricht, sei ein Scharlatan, ein Lügner? Wo doch alle Staaten rund um Deutschland beweisen, dass es selbst in der Flüchtlingsfrage genug Handlungsspielraum gibt. Deutschland musste im letzten Jahr 40 mal so viele Flüchtlinge aufnehmen wie Frankreich. Warum?

Mit welchem Recht wird der Bevölkerung eingeredet, die AfD sein undemokratisch? Ist es undemokratisch, wenn in einer repräsentativen Demokratie auch die Ansichten der schweigenden Mehrheit gehört werden? Darf es im Bundestag nur Parteien und Abgeordnete geben, die sich in den entscheidenden Punkten weitgehend einig sind (unbedingter Erhalt des Euro, Verteidigung der EU, Verzicht auf eigene Staatsgrenzen, Schaffung weiterer Freihandelszonen, Willkommenskultur usw.).
Gilt die Meinungsfreiheit in Deutschland gar nichts mehr?
Oder gilt sie nur, solange sie den Vorstellungen der bürgerlichen Parteien entspricht?

Muss/darf die AfD ausgegrenzt werden?
Gehört es zum Selbstverständnis unserer Demokratie, neue Konkurrenzparteien auszugrenzen und schon vor den Wahlen zu versichern, mit dieser Partei auf keinen Fall zusammenarbeiten zu wollen? Ist unsere Demokratie tatsächlich so aufgebaut?

Ich kenne es so, dass neuen Kollegen in einer Firma der Einstieg erleichtert wird, man ihnen hilft und sie unterstützt. In der hohen Politik scheinen diese Grundregeln von Anstand und Respekt nicht zu gelten. Da wird gemobbt und verleumdet, da werden Fallen gestellt und die vielbeschworene Menschenwürde sträflich missachtet.
Angeblich nur zum Wohle des Volkes - in Wahrheit aber wohl doch eher aus profanen Eigen- bzw. Parteiinteressen. Pfui!

Es ist schon auffällig: Die Einheitsfront des "besorgten" Establishments hat es in den letzten 60 Jahren immer geschafft, die Etablierung einer Partei rechts neben der CDU zu verhindern.
Derweil ist aber die CDU unter Merkel weit nach links gerückt und hat sich mit der SPD weitgehend gleichgeschaltet. Die bürgerliche Mitte sehe ich heute durch keine Bundespartei mehr vertreten (die CSU ist ja leider nur eine Regionalpartei).
Welch ein Demokratieverständnis haben die Besessenen, die da immer noch glauben, einen Erfolg der AfD um jeden Preis verhindern zu müssen, die Andersdenkende als Feinde betrachten, die es zu vernichten gilt?

Wieso darf eine Partei als rechtsradikal oder rechtspopulistisch verunglimpft werden, nur weil sie die weltweit einzigartige Willkommenskultur (Merkel: "Jeder hat das Recht, in Deutschland Asyl zu beantragen!") ablehnt? Oder weil sie den Euro am liebsten abschaffen würde und auch wenig davon hält, Deutschland mehr und mehr zu einem Multikulti-Einwanderungsland umzuformen - zu einem Schmelztiegel der Rassen, Religionen und Kulturen.
Altkanzler Helmut Schmidt (SPD) mahnte schon 1992 „aus Deutschland mit einer immerhin 1000jährigen Geschichte seit Otto I. nicht nachträglich einen Schmelztiegel zu machen". Hatte Helmut Schmidt keine Ahnung, war er dumm oder rechtsradikal?

 

Wahlnachlese (zu den drei Landtagswahlen am 13. 3. 2016)

Die demokratische Mitte meldet sich zurück!
Nun ist also doch eingetreten, was das mächtige Establishment aus Politik und Medien zu verhindern suchte: Die AfD hat sensationelle Wahlerfolge eingefahren, in zwei von drei Landtagen überflügelte sie sogar die SPD. Die demokratische Mitte wird damit endlich wieder besetzt. Die "linkspopulistischen" Gutmenschparteien (Grüne, SPD und CDU) hatten das Nachsehen.
Nun steht fest: Der Linksruck durch Merkel ist der CDU (langfristig betrachtet) nicht bekommen. Selbst neutrale Politologen sahen die CDU längst in der linken Mitte bzw. links von der Mitte positioniert. Insofern kann es objektive Beobachter kaum überraschen, dass sich das politische Vakuum in der Mitte der Gesellschaft mit neuem Leben füllt.

Unterscheiden sich die etablierten Parteien überhaupt noch?
Sowohl die Grünen als auch die SPD und die CDU konnten in jeweils einem Landtag als Sieger hervorgehen. Das sorgte für große Verwunderung.
Warum eigentlich? Es belegt doch nur, wie sehr die etablierten Parteien austauschbar geworden sind - weil sie in wesentlichen Punkten eine nahezu einheitliche Meinung vertreten. In einer solch seltsamen Konstellation wird eben die Landtagswahl zur reinen Personenwahl, wobei der Amtsinhaber einen Popularitätsbonus genießt.

Wird die AfD in den Landtagen scheitern?
Noch in der Wahlnacht konnten es gedemütigte Spitzenpolitiker nicht lassen, zu unken ("die werden schon bald entzaubert werden") und der AfD den Krieg zu erklären. Ich halte ein derartiges Gebaren für menschenverachtend und undemokratisch.
Man sollte in der Politik auch verlieren können, das Wählervotum akzeptieren und einer neuen Partei nicht von vornherein die Pest an den Hals wünschen.

Wurde die AfD nur aus Protest gewählt?
Natürlich versuchen die enttäuschten Wahlverlierer, die Bedeutung des Wählervotums herunterzuspielen. Sie stützen sich dabei auf eine Umfrage am Wahltag, nach der die sensationellen Erfolge der AfD hauptsächlich Protestwählern zu verdanken seien. Doch diese abwertende Einschätzung spiegelt lediglich die Vorurteile der SPD-, CDU- und Grünen-Wähler wieder. Kaum jemand, der der AfD seine Stimme gegeben hat, wird sich selbst zum Protestwähler degradieren.

Es stimmt auch nicht, dass die AfD allein wegen ihrer klaren Haltung in der Flüchtlingsfrage das politische Beben ausgelöst hat. Die AfD konnte sehr wohl mit anderen Themen punkten - zum Beispiel mit ihrer kritischen Haltung zur EU, zum Euro und zu neuen Freihandelszonen, ihrem Bekenntnis zur inneren Sicherheit, ihrem Engagement für die direkte Demokratie (bundesweite Plebiszite).

Zwar handelt es sich dabei eigentlich eher um bundespolitische Weichenstellungen, aber die sind nun einmal 1000mal wichtiger als die typischen landespolitischen Dauerbrenner, die ewigen Querelen über die richtige Bildungs- und Finanzpolitik, über den Straßenbau oder über anstehende Verwaltungsreformen.
Der Bürger weiß inzwischen, wie sehr die Bundespolitik von den Ländern beeinflusst und mitbestimmt wird! Schließlich müssen ja auch alle wichtigen Gesetze vom Bundesrat (dem Gremium der Landesregierungen) abgesegnet werden.

 Nachtrag 20. Mai 2019:
Der Fall Strache: Gibt es nur in der FPÖ schwarze Schafe?
Sicher nicht. Überall in der Welt grassiert die Korruption. Sie bleibt bloß in den meisten Fällen unentdeckt. Davon abgesehen handelt es sich bei Strache nicht um eine vollzogene Tat, sondern um ein im Suff und Feierlaune fabuliertes Gedankenspiel. Strache kann bereits am nächsten Tag ganz anders über das verführerische Angebot gedacht haben. Den eigentlichen Skandal sehe ich deshalb nicht in der Person Strache, sondern in den Machenschaften, die dahinterstecken.
Welche Organisation hat diese Falle gestellt?
Wer hat ein Interesse daran, die FPÖ (stellvertretend für alle EU-kritischen Parteien) zu diskreditieren? War das etwa die professionelle Arbeit eines ausländischen Geheimdienstes oder waren Strategen der Kapitallobby involviert? Wir wissen es nicht, obwohl das die entscheidende Frage ist. Wir wissen nur, dass das Großkapital und das Establishment eine panische Angst vor dem Zerfall der Europäischen Union haben, weil sie nun einmal die Nutznießer des Zollfreihandels (also des europäischen und globalen Lohn- und Steuerdumpings) sind.
Wer zündet die Bombe genau zur rechten Zeit?
Auch der gutgläubigste EU-Fan wird eingestehen, dass es schon äußerst seltsam ist, ein hochbrisantes Video zwei Jahre unter Verschluss zu halten. Um es dann zum optimalen Zeitpunkt neun Tage vor der systemrelevanten Europawahl in die Öffentlichkeit zu katapultieren. Wer dies als reinen Zufall abtut, macht sich selber etwas vor.
Wem gehören überhaupt die Medien?
Dass Herr Strache zumindest einige Stunden lang fasziniert war von dem Gedanken, mit der Kronenzeitung über ein einflussreiches Machtinstrument zu verfügen, wissen wir nun. Aber wie steht es eigentlich um die anderen Parteien? Es scheint doch, dass die ihre Schäfchen längst im Trockenen haben. Weil nahezu alle Medien ausgesprochen freundlich über die Altparteien berichten und urteilen. Weil diese Parteien an der kasinokapitalistisch geprägten Weltordnung nicht rütteln.
Ein Gleichklang wie bei einer Einheitsliste!
Was zeichnet die etablierten Parteien aus? Sie stehen alle für die EU, den Euro, den Zollfreihandel, für offene Grenzen, eine hohe Zuwanderung, die Globalisierung usw.
Parteien, die diese Grundsätze infrage stellen oder für diskussionswürdig halten, werden gnadenlos als rechtsnational diffamiert. Im Gegenzug und zur besseren Unterscheidung müssten eigentlich die Grünen oder die SPD ständig mit dem Attribut linksmultikulti in Verbindung gebracht werden.
Wie kann man nur so abgefeimt sein, ein klares Bekenntnis zur eigenen Nation in die rechte Ecke zu verorten. Sind nur die Menschen anständig, die ihr eigenes Land verachten und es als neutrales Zuzugsgebiet für alle Weltbürger betrachten?
Wieviele Videos existieren noch?
Kann mir jemand sagen, wieviele solch heimtückischer Politthriller-Videos noch im Umlauf sind? Werden diese Schläfer dann ganz nach Bedarf eingesetzt? Werden damit Regierungen gestürzt und Wahlen entschieden? Und werden als Opfer nur Promis "rechter" Parteien auserkoren, bleiben die Vertreter des Establishments unbehelligt?

 


Es ist mehr als auffällig:
Wer in Deutschland den Euro, die EU oder auch die Globalisierung (den Zollabbau) kritisiert, hat keine Freunde mehr und wird von allen Seiten bekämpft. Eine alternative Politik darf es offenbar nach dem Willen der dominanten Konzern- und Kapitallobby nicht geben. Ist das die Demokratie und Pressefreiheit, die wir uns wünschen und die dem Bürgerinteresse dient?

PS: Ich darf bei dieser Gelegenheit darauf hinweisen, dass ich kein Mitglied der AfD bin. Mich ärgert nur, mit welch fiesen Methoden permanent versucht wird, den Aufstieg einer jungen, unabhängigen Partei zu vereiteln.

 

Lesenswert! Hintergrund & Analyse:
Der Gesinnungsjournalismus hat sich weiter ausgebreitet!
Recherche: Ist die AfD tatsächlich demokratiefeindlich? (Rufmord ja oder nein?)  
Das Netzwerk kapitalistischer Propaganda …
Fake News verbreiten immer nur die anderen!
UN-Migrationspakt: Darf sich heute jeder das Land seiner Träume aussuchen?
Ja, es gibt in Deutschland eine Spaltung der Gesellschaft …
Globalisierung: Was darf die Bevölkerung darüber wissen?
"Deutschland profitiert..." Die dreisten Parolen der Demagogen.
Wie neutral ist "Der Spiegel"? Das grundsätzliche Dilemma unseres Medienzeitalters.
Die Irreführung der Öffentlichkeit

 

Home (Eingangsseite www.realdemokratie.de)
Impressum
© Dieser Text ist die Zusammenfassung einer Studie des Wirtschaftsanalysten und Publizisten Manfred J. Müller aus Flensburg
. Erstveröffentlichung Januar 2016.
Falls Sie etwas Anstößiges oder Unwahres im obigen Text bemerkt haben, teilen Sie es mir bitte mit unter m.mueller@iworld.de. Denn ich möchte unbedingt, dass alle meine Texte neutral, sauber und korrekt sind.

 

Falls Sie der Politik und den Medien arglos vertrauen, ist das Kontrabuch absolut nichts für Sie!
Sie würden sich nur ärgern, würden das Kontrabuch als ein Angriff auf ihr Weltbild verstehen. Denn das Kontrabuch räumt rücksichtslos auf mit der ewigen Schönfärberei, der Verblendung, den eingeimpften Vorurteilen und Irrlehren!

Zum Beispiel was unseren Wohlstand betrifft:
Seit 1980 sind in Deutschland die inflationsbereinigten Nettolöhne und Renten gesunken, während sich die Arbeitslosenzahlen seit Anfang der 1960er verzehnfacht haben.

Zum Beispiel was den Fachkräftemangel betrifft:
Denn den gibt es nur in unterbezahlten Berufen. Und was nützt es, einige selbstverschuldete Löcher in der Pflege bzw. auf dem Bau durch eine Zuwanderung zu stopfen, wenn dadurch an anderer Stelle weit größere Lücken aufgerissen werden. Es fehlt dann an Wohnungen, Straßen, Juristen, Dolmetschern, Sozialarbeitern, Lehrern, Polizisten, Ärzten usw.).

Zum Beispiel was die Zollphobie betrifft:
Einfuhrzölle sind ein über Jahrtausende bewährtes Mittel zur Eindämmung unlauterer Konkurrenz von außen (Lohn-, Öko-, Steuerdumping usw.). Zölle würden die Macht des Kapitals empfindlich beschneiden und dem Staat Einnahmen zur Finanzierung des Gesundheitssystem bescheren. Niemand bräuchte dann noch Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung entrichten.

Zum Beispiel was die Billiggeldschwemme betrifft:
Der europäische und globale Kasinokapitalismus hängt am Tropf einer marktfeindlichen Billiggeldschwemme. Wann bricht dieses fragile Kartenhaus in sich zusammen? Wann kippt die Stimmung?
Dass es bislang noch zu keiner Katastrophe kam, ist vermutlich Folge seiner Undurchschaubarkeit. Wer kann bei den vielen Tricksereien noch durchblicken? Man vertraut dem weltweit verflochtenen, elektronischen Finanzsystem, weil es nicht verstanden wird. Deutschlands Hyperinflation 1923 dagegen entstand, weil jeder Bürger genau mitbekam, was die sagenhafte Geldvermehrung bedeutete.

Zum Beispiel was die Europäische Union betrifft:
Die EU kann offenbar nur noch über eine gehirnwäscheartige Dauerpropaganda vor dem Kollaps gerettet werden. Tag für Tag werden den EU-Bürgern die verklärenden Vorzüge der Schicksalsgemeinschaft eingetrichtert. Voller Pathos wird gemahnt, Europa sei in Gefahr. Dabei ist nicht Europa in Gefahr, sondern die EU (das ist nicht dasselbe). Und zigtausend überbezahlte EU-Bürokraten und Lobbyisten haben Angst um ihre Pfründe.

 

••••• NEU:

Kapitalismus, Zollfreihandel, Globalisierung:
DAS KONTRABUCH
Wie funktioniert die grenzenlose Ausbeutung?
Und was müssten unbestechliche Politiker dagegen tun?

Mit mehr Verständnis für die weltwirtschaftlichen Zusammenhänge, einer Loslösung von den Irrlehren der Kapitallobby und der Wahnidee des globalen Dumpingwettbewerbs könnten die richtigen Schlussfolgerungen gezogen und notwendige Reformen eingeleitet werden. Dazu wären nicht einmal internationale Abkommen vonnöten. Jeder Staat könnte souverän handeln und sich somit aus der Zwangsjacke der einschnürenden Abhängigkeiten befreien. Daraus entstünde weltweit ein offener Wettbewerb über das beste Staats-, Demokratie- und Wirtschaftsmodell.
Autor Manfred Julius Müller, 100 Seiten, Format 17x22 cm, 8,90 Euro
Weitere Infos zum Buch. Bestellung zum Beispiel über www.amazon.de oder auch über den stationären Buchhandel.

Wann wird die Obrigkeit (das Establishment) ihre Deutungshoheit verlieren? Schon bald? Oder ist die Zeit noch nicht reif dafür?


Weitere brisante Bücher von Manfred J. Müller - die Trilogie "DAS KAPITAL":
DAS KAPITAL und die Globalisierung - nur 13,50 Euro
DAS KAPITAL und die Weltwirtschaftskrisen - nur 5,80 Euro
DAS KAPITAL und der Sozialstaat - nur 7,90 Euro